Die persönliche Homepage: Alles zusammen
Zeit für das Abschlussprojekt. Keine neuen Techniken, stattdessen setzt du alles Gelernte zu einer echten, vorzeigbaren Website zusammen: deine persönliche Homepage. So eine Seite war 1998 selbstverständlich und ist heute wieder eine wunderbare Idee, ein Platz im Netz der wirklich dir gehört, ohne Algorithmus dazwischn.
Der Bauplan
| Seite | Inhalt | Techniken aus |
|---|---|---|
| index.html | Begrüßung, kurzes Über-mich, Foto | Teil 2, Teil 4 |
| projekte.html | Deine Projekte oder Hobbys, gern als Galerie | Teil 10 |
| sammlung.html | Irgendetwas Tabellarisches: Sammlung, Lesestapel, Rezepte | Teil 5 |
| kontakt.html | Formular oder schlichter Mail-Link | Teil 6 |
Alle Seiten verbindet das Menü aus Teil 3, alle teilen sich eine externe style.css (warum extern), das Layout stammt aus Teil 7, der Fuß aus Teil 8.
Die Abnahme-Checkliste
Bevor du das Projekt für fertig erklärst, einmal im Ernst durchprüfen, so wie es auch bei professionellen Seiten passiert:
- Jede Seite hat einen eigenen title und genau eine h1, die Ebenen springen nicht (Überschriften).
- Der Validator ist auf allen Seiten zufrieden.
- Jedes Bild hat ein sinnvolles alt und eine vernünftige Dateigröße.
- Alle Links funktionieren, auch die zwischen den Unterseiten.
- Auf dem Handy: nichts scrollt seitlich, alles ist tippbar (Teil 9).
- Einmal komplett mit der Tastatur durchtabben, man sieht immer wo man istt.
Und dann: ins Netz damit
Eine Homepage auf dem eigenen Rechner ist ein Anfang, im Netz wird sie echt. Dafür brauchst du Webspace bei einem Hoster und lädst deine Dateien per Upload-Programm hoch, die Startdatei heißt wie gelernt index.html. Die Grundlagen dazu erklären wir unter Webserver und Hosting.
Danach darfst du stolz sein. Du hast eine Website von Hand gebaut, verstanden statt zusammengeklickt. Als Belohnung wartet noch ein Spaßprojekt: die Retro-Homepage im Stil von 1998.