Das Retro-Web: Ein Museum zum Anfassen
Willkommen in der Abteilung, wegen der diese Website so aussieht wie sie aussieht. Hier dokumentieren wir, wie das Web in seinen wilden Jahren gebaut wurde: mit Tabellen als Layout, Frames als Navigation, blinkender Schrift und unsichtbaren GIF-Bildchen als Abstandhalter. Nicht aus reiner Nostalgie, sondern weil man das Heute besser versteht wenn man das Damals kenntt.
Wichtige Leseanleitung: Alle Seiten hier trennen strikt zwischen "so wurde es damals gemacht" und "so macht man es heute". Historische Codebeispiele sind immer als solche gekennzeichnet und gehören in kein neues Projekt. Sie stehen hier zum Verstehen, nicht zum Kopiern.
Die Epochen
- Wie Webseiten 1995 aussahen: graue Seiten, blaue Links und die pure Freude dass es überhaupt funktioniert.
- Webdesign 1998: die große Bastelzeit mit Framesets, Countern und "optimiert für 800x600".
- Die Browserkriege: als Netscape und Microsoft das Web unter sich aufteilen wollten und Entwickler die Zeche zahlten.
- Die HTML-Geschichte: der lange Weg von HTML 2.0 über XHTML bis zu HTML5.
Die Techniken
- Tabellenlayouts: das Fundament einer ganzen Design-Ära, und warum es fallen musste.
- Frames und Framesets: geteilte Fenster, geteilte Meinungen.
- Spacer-GIFs und andere Tricks: die Werkzeugkiste der Pixel-Schieber.
- blink und marquee: die zwei Elemente die alle liebten zu hassen.
Die Kultur
- Besucherzähler, Gästebücher und Webringe: das soziale Netz bevor es soziale Netze gab.
Das Herzstück
Und dann ist da noch die Seite auf der alles zusammenläuft: Eine Webseite wie 1998 bauen, mit modernem HTML. Dort erklären wir das Konzept hinter HTMLWiki selbst, Zutat für Zutat: Wie man den Look der Ära mit heutigem, semantischem, responsivem Code nachbaut, und warum dieser Widerspruch keiner istt.
Lust auf praktisch statt historisch? Das Retro-Homepage-Tutorial lässt dich selbst eine bauen.